Sonntag, 16. August 2026

24 Stunden durch die Ardennen - Ferrari 296 GT3 #51 AF Corse Francorchamps Motors von Looksmart und BMW M4 GT3 BMW Italia Ceccato Racing von Spark, 1:43

Spark hat sich in den vergangenen Jahren sehr ausgiebig den 24 Stunden von Spa-Francorchamps gewidmet, auch viele Teilnehmer des vergangenen Jahres sind inzwischen als 1:43-Miniaturen erhältlich – die Ferrari leider weiterhin nur unter dem teureren „Looksmart“-Label. Darunter fand sich auch einer meiner Favoriten aus dem vergangenen Jahr, der BMW M4 GT3 Evo des italienischen Teams Ceccato Racing. 2018 gegründet hat sich das Team seitdem insbesondere in der italienischen GT-Meisterschaft einen Namen gemacht und konnte zahlreiche Titel gewinnen. Teammanager ist Roberto Ravaglia, Tourenwagen-Superstar der späten 1980er und 1990er Jahre. Seit 2024 ist man auch in der GT World Challenge Europe wieder am Start, 2025 setzte man einen M4 GT3 in der Bronze-Klasse des Endurance-Cups ein, der eben auch die 24h Spa beinhaltet. Die drei italienischen Stammpiloten Felice Jelmini, Federico Malvestiti und Marcelo Tomasoni erhielten für den Ardennen-Klassiker Unterstützung durch BMW-Werksfahrer Connor De Philippi. Das Rennen lief zunächst sehr gut, man konnte sich schnell um einige Positionen verbessern und kam mit nur kleinen Problemen auch gut durch die Nacht. Leider war aber drei Stunden vor der Zielflagge Schluss, ein technischer Defekt sorgte für den Ausfall.

Das Auto fiel mir aber in erster Linie wegen seiner reizvollen Retro-Livery ins Auge. Geschickt wurde hier das Design der CSL-Werkscoupés der 1970er Jahre aufgegriffen und auf den M4 adaptiert – sehr attraktiv (in diesem Jahr fahren sie mit einer Livery im Stile der M3 aus den 1980er Jahren). Da musste auf jeden Fall ein Modell her und Spark hat wieder einmal nicht enttäuscht. Die Deko ist sauber aufgebracht, was bei dieser Art der „Ganzkörperdekoration“ sicher keine allzu leichte Aufgabe ist. Das Basismodell ist natürlich bereits bekannt und sehr gut, die Detaillierung lässt keine Wünsche offen. Ein echter Hingucker für jede BMW-Sammlung.

Meinen Favoriten für den Gesamtsieg habe ich mir noch dazugeholt. Leider hat es auch 2025 bei AF Corse Francorchamps Motors nicht für den Sieg gereicht, aber immerhin schaffte man es wieder auf das Podium. Der Ferrari 296 GT3 mit der Nummer 51, pilotiert von Vincent Abril, Alessandro Pier Guidi und Alessio Rovera wurde Dritter, dahinter platzierte sich der Teamgefährte mit der 50 (hier saßen Eliseo Donno, Antonio Fuoco und Arthur Leclerc am Steuer). Das Modell wird bei Spark gebaut aber aus bekannten Lizenzgründen von Looksmart vertrieben. Dafür gibt es eine nette Box und eine etwas bessere Verarbeitung, aber ansonsten ist es bekannt gute Spark-Qualität. Auch hier kennen wir das Basismodell und seine schönen Details schon länger, ich finde aber, das ihm das dunkle Rot und die gelben Elemente der 2025er Lackierung noch einmal besonders gut stehen.

Fotos und Text: Georg Hämel

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