Montag, 27. September 2021

Der Rekordsieger - Toyota Yaris WRC Rallye Monte Carlo 2021 von Spark, 1:43

Als 2003 die Siegesserie von Sébastien Loeb bei der Rallye Monte Carlo begann und er in sechs Jahren fünfmal auf dem obersten Treppchen des Podests stand, dachten sicher viele Fans, dass eine solche Erfolgsserie sich nicht so schnell wiederholen wird. Aber bereits 2009 machte der nächste Sébastien (Ogier) von sich reden und gewann auf einem Peugeot 207 Super 2000 die Monte, die allerdings in diesem und den beiden nächsten Jahren keinen WM-Status hatte. Nachdem Loeb, wie immer mit seinem Copiloten Daniel Elena unterwegs, sich 2012 und 2013 die Siege sechs und sieben holte, legte Ogier zusammen mit Julien Ingrassa richtig los. Zuerst sicherte er sich bereits 2013 auf einem VW Polo R WRC den Fahrertitel, dann gewann er sage und schreibe sechsmal hintereinander im Fürstentum. Dabei wechselte er die Teams, zuerst VW, dann Ford und Citroen. Nach dem Wechsel zu Toyota gelang Ogier dieses Jahr der achte und damit der Rekordsieg in Monte Carlo. Aktuell steht er bei sieben Titeln in der Fahrer-WM und 53 gewonnenen Weltmeisterschaftsläufen, eine wirklich beispiellose Karriere, die er Ende des Jahres beenden wollte, aber inzwischen spricht man über ausgewählte Rallyes, die man noch bestreiten könnte.

Bei der Monte 2021 zeigten die beiden Toyota-Teams Ogier/Ingrassa und Evans/Martin bald, dass an ihnen kein Weg vorbeiführte. Lediglich bei den ersten beiden Sonderprüfungen konnte sich Ott Tänak auf Hyundai an die Spitze setzen, musste aber nach zwei Reifenschäden aufgeben. So konnte Toyota einen relativ ungefährdeten Doppelsieg feiern und Ogier sich als alleiniger Rekordhalter im Fürstentum feiern lassen.

Toyota hat das Projekt eines neuen Fahrzeugs auf Basis der vierten Yaris-Generation im letzten Sommer gestrichen, man tritt 2021 mit einem überarbeiteten Vorjahresmodell an, aufgrund der Reglementsänderungen für 2022 mit Hybridtechnik durchaus verständlich. Mit einem 1,6-Liter Benziner mit ca. 380 PS ist für ausreichenden Vortrieb gesorgt, zusammen mit der fortschrittlichen Antriebs- und Fahrwerktechnik sind die aktuellen WRC-Autos von der alten Gruppe B nicht weit weg. Am auffälligsten ist natürlich das neue Design der Toyotas, das an die neuen Hypercars für die Langstreckenrennen angepasst ist. Die Optik ist spektakulär, der knuffige Kraftzwerg mit breiten Schultern und vielen Aerodynamik-Teilen kommt sehr aggressiv daher.

Spark hat diesen Eindruck perfekt eingefangen, die kantigen Radkästen beeindrucken genauso wie das aus Carbonteilen zusammengesetzte Heckflügelwerk. Sowohl die Beklebung als auch die Lackierung sind perfekt, die vielen Details an der Karosserie und im Cockpit machen Freude. Die Leichtmetallräder sind mit relativ schmalen, profilierten Reifen bestückt, an der Heckpartie fallen die Gitter in den Kotflügeln und der Diffusor auf. Schön kann man so ein aktuelles WRC-Auto bestimmt nicht nennen, aber ein Blickfang in der Vitrine ist der kompakte Toyota sicherlich. Natürlich bekommt man von Spark auch die Autos der Teamkollegen Evans, Rovanperä und Katsuta.

Spark, Bestellnummer S6582, Auslieferung September 2021, keine nummerierte Limitierung.

Unser Fotomuster kommt von Supercars in München, vielen Dank für die Unterstützung.

Fotos und Text: Rudi Seidel

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