Samstag, 27. Februar 2016

Aus nach 20 Runden - Aston Martin DB4 GT Le Mans 1959 von Spark Models, 1:43

Der DB4 war der erste Sportwagen der Marke, der den neuen Doppelnockenwellen-Sechszylinder mit italienischem Design der Carrozzeria Touring verband. Schon das Grundmodell war mit 240 PS gut motorisiert, aber bald kam die Idee nach einer sportlicheren Version auf. Der 1959 prsentierte DB4 GT zeigte aerodynamisch verkleidete Scheinwerfer und um 12,7 cm verkrzten Radstand und Gesamtlnge. Statt einer Rcksitzbank fand man eine Gepckablage. Girling-Bremsen, Borrani-Speichenrder, Doppelzndung und drei Weber-Doppelvergaser sowie klassisches Motortuning brachten besseres Handling und 302 PS. 15 Sekunden von 0 auf 100 mph waren eine klare Ansage.

Fr Le Mans musste allerdings ein 3-Liter-Triebwerk eingebaut werden, um dem Hubraumlimit zu gengen. Damit war der DB4 nicht gerade konkurrenzfhig, trotz Aluminiumkarosserie 1268 kg Gewicht, nur 238 PS und dass der Motor nicht halten wrde, war eigentlich klar. Der Aston Martin startete unter der Bewerbung des Schweizer Teams "Ecurie Trois Chevrons", hatte aber volle Werksuntersttzung. Die beiden Eidgenossen Hubert Patthey und Renaud Calderari waren nicht lange beschftigt, bereits in der 21. Runde kndigte sich ein Lagerschaden an und man schob das Coup in die Garage.

Im Vergleich zur krzlich erschienen und ebenfalls von uns prsentierten Straenversionen ist es begeisternd, dass Spark wirklich jedes Detail bercksichtigt hat. Selbstverstndlich fehlen die Stostangen, dafr finden wir an der Front Zusatzscheinwerfer, zustzliche Lufthutzen und keinen Khlergrill. Der Fliegenabweiser auf der Fronthaube, die zustzliche Hutze rechts hinter dem Vorderrad, die kleinen Spritzbleche hinter den Hinterrdern, der ltankverschluss auf dem rechten Kotflgel, die Startnummernbeleuchtungen, man hat sehr grndlich gearbeitet. Im Fond liegt ein Ersatzrad, berhaupt wirken die Speichenrder gut, vor allem, weil die Felgen nicht verchromt, sondern aluminiumfarben sind. Auch die dreiflgeligen Zentralverschlussmuttern sind vorbildgerecht nachgebildet. Lackierung und Beklebung sind sehr gut, lediglich die Schweizer Kreuze an der Flanke sind ein wenig zu gro.

Sicherlich ist dieser Aston Martin ein tolles Modell eines der attraktivsten erfolglosen Teilnehmer an den 24 Stunden von Le Mans und damit eine echte Bereicherung fr die Sammlung.

Unser Fotomuster kommt von Supercars in Mnchen, vielen Dank fr die Untersttzung.

Fotos und Text: Rudi Seidel

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