Mittwoch, 24. April 2013

Jim Clarks zweiter Streich - Lotus 33 Climax von Spark, 1:18

Der siegreiche Lotus 25 hatte mit seiner Monocoque-Konstruktion die Formel 1 revolutioniert und wurde fr die Saison 1964 zum Lotus 33 weiterentwickelt. Das Chassis musste modifiziert werden, um die neuen, breiteren Reifen aufnehmen zu knnen und auch der Coventry Climax-Motor im Heck hatte nun etwas mehr Kraft. Ab Mitte der Saison 1964 setzte Lotus den 33 ein, im Jahr 1965 war er dann mit Jim Clark am Steuer das berlegene Auto der Saison und sicherte ihm seinen zweiten Weltmeistertitel. Auch 1966 kam der 33 noch zum Einsatz, doch inzwischen war die Konkurrenz deutlich berlegen. Immerhin konnte Jim Clark noch die australische Tasman-Serie am Steuer des 33 gewinnen.

Nach dem exzellenten Lotus 25, den Spark im vergangenen Jahr in 1:18 brachte, ist der Lotus 33 eigentlich nur eine konsequente Ergnzung. Nun ist Jim Clarks zweiter Weltmeisterwagen erhltlich und er steht dem Vorlufer in Nichts nach. Auch der 33 glnzt mit perfekter Optik und filigranen Details. Die schnrkellose Linie dieser GP-Boliden der 60er Jahre trifft Spark perfekt, jedes Schrubchen und jede Niete auf der Auenhaut des klassisch grnen Rennwagens ist an ihrem Platz zu finden. Die Beschriftung erfolgt mit exzellent verarbeiteten Decals.

Das karge Cockpit bringt mit krftigem Rot zustzliche Farbe in das Modell. Dem Sitz verleiht ein "Washing" mit dnner schwarzer Farbe Tiefe und Realismus, die Instrumente werden durch sauber gedruckte Decals nachgebildet. Das Lenkrad ist ebenso gelungen, wie der kleine Schalthebel auf der rechten Seite. Hinter dem Cockpit finden wir den Climax-Achtzylinder, der von einer fein vergitterten Schutzabdeckung vor Schmutz in den Ansaugtrichtern bewahrt wird. Auch hier werden alle Details meisterhaft verkleinert, bis hin zu den Ansaugtrichtern und der sichtbaren Verkabelung des Triebwerks.

Mehr Technikdetails bietet das Heck, an dem wir das Getriebe und die aufwndige Aufhngung der Hinterachse bewundern knnen. Wie schon beim Lotus 25 hat Spark auch hier die Teile etwas altern lassen, was sehr realistisch wirkt und etwas mehr "Leben" in den kleinen Lotus bringt. Die Felgen und Rder sind schn gestaltet und korrekt dimensioniert, vorne finden wir eine ebenso schn dargestellte Vorderradaufhngung und feine Details, wie z.B. die Bremsschluche. Auch der zweite klassische F1-Bolide von Spark kann rundum gefallen und lsst auf viele weitere schne Renn-Klassiker hoffen!

Text und Fotos: Georg Hmel

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