Samstag, 1. Februar 2020

Spielwarenmesse 2020 | Schuco 1:43

Schuco prsentierte wieder ein breites Programm, sowohl Formneuheiten als auch durch Zubehr aufgepeppte Modelle aus dem Bestand, Diecast oder Resine, eigentlich sollte jeder Sammler fndig werden. Wie schon Premium Collectibles (IXO), hat auch Schuco einen Teil der Produktion von China nach Bangla Desh verlegt, man sei sehr zufrieden mit der Qualitt und kann preislich einen groen Vorteil an den Sammler weitergeben. Aktuell betrifft das noch kein 1:43-Modell, aber auch das wird sicherlich kommen.

Einige ltere PKWs werden geschickt wieder ins Licht gerckt, vor allem die Isetta mit dem Picknickkorb oder der Brezelkfer mit feinem Gepcktrger und Holzschlitten sehen wirklich nett aus. Eine gute Idee ist auch die Reproduktion des Mini-Mal-Kfers, der am Anfang der 90er aus Mexiko importiert und bei Super- oder Baumrkten angeboten wurde. Interessant auch der Tandemanhnger und das Moped- und Rollerset, whrend die Kreidler Florett und die Vespa in der Vitrine standhaft blieben, ist die Simson Schwalbe leider abgestrzt. Der Stasi-Gefangenentransporter mit passend zugelieferter Agentenfigur der Firma Noch erinnert an dunklere Zeiten in Deutschlands Osten. Der Opel Blitz Transporter in Diensten von Porsche ist leider immer noch das falsche, zu kurze Postauto in rot.

Aus Resine sind der Porsche 356 SC, also der letzte seiner Art, der Triumph TR 250 als US-Version des TR 5, der Rhrl-Porsche 911 und die vom Japaner Akira Nakai getunten Rauh Welt-Porsche (siehe IXO). Dazu kommen noch die Mercedes-Maybach-Studien Vision 6 Cabriolet und Vision Ultimate Luxury sowie die Mercedes Vision Simplex. von den beiden letzteren war auf der Messe noch nichts zu sehen. Ein Monster stellt der Aurus Senat dar, die russische Staatslimousine von Vladimir Putin mit formalen Zitaten nahezu aller westlichen Luxusautos. Neben Varianten knnte im Resine-Nutzfahrzeugprogramm der Mercedes O3500 Renntransporter aus den 50ern interessant werden, im Gegensatz zum frheren NEO-Modell besitzt die Schuco-Miniatur zu ffnende Tren am Heck und Auffahrtsrampen. Da es sich um eine Neukonstruktion handelt, besteht Hoffnung auf bessere Vorbildtreue als bei den letztes Jahr produzierten Vorkriegsmodellen, wir reden aber auch von einer Investition von ca. 150 Euro.

Zustzlich gibt es noch einige Tatra-LKW in Diecast, auffallend der martialisch aussehende Wasserwerfer aus der Zeit des Prager Frhlings 1968.

Fotos: Georg Hmel, Text: Rudi Seidel

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